FreeNAS wechselt zu Linux zu FreeBSD

Sonntag, 6. Dezember 2009

Im September kamen die ersten Gerüchte auf, welche auch recht schnell durch Volker, dem project leader, bestätigt wurden, FreeNAS wechselt von der FreeBSD Basis (eigentlich m0n0), auf Debian. Zu lesen gibt es dazu einiges in diesem Thread.

Volker führte vor allem die schlechte Situation der Hardware-Unterstützung auf, sowie die Probleme bei einem Umstieg auf FreeBSD 8.0 Basis - hier hätte man seiner Meinung nach das Rad nochmals neu erfinden müssen. Aus diesem Grund könne man gleich zu Debian als Basis wechseln, da hier mit apt-get ein tool zur Verfügung steht, welches den Bedürfnissen genüge tut.
Auch die vielen Bugs im FreeBSD Core (?) und das ZFS nun doch nicht das gelbe vom Ei sei, sprechen für einen Umstieg (bzw. soll es, laut Volker, in Kürze entsprechende Alternativen zu ZFS unter Linux geben - welche das sein mögen ist mir nicht bekannt...).

Alles in allem soll das ganz dann als CoreNAS bekannt werden.

Damit könnte die Geschichte ein Ende haben und eine Abkehr von BSD hin zu Linux bedeuten, wenn, ja wenn da nicht iXSystems wäre.

Wie Olivier Cochard-Labbé, der Gründer des FreeNAS Projekts, am 04. Dezember nun mitteilte, wird FreeNAS weiterhin leben, unter der Obhut von iXSystems, welche sich der Entwicklung von FreeNAS annehmen werden.






FreeBSD: Patch Patch Patch

Montag, 5. Oktober 2009

Das FreeBSD Project hat drei Patches freigegeben welche Schwachstellen beseitigen die es einem User ermöglichen an höhere Rechte zu gelangen.

Selbst heise berichtet darüber. Wobei. Wann berichtet heise denn über FreeBSD? Oder über BSD im allgemeinen? Meist wenn es um Schwachstellen geht oder eine neue Major Version herauskommt. Allerdings bleiben die technischen Neuerung meist ohne Beachtung, und da gibt es bei FreeBSD, NetBSD und OpenBSD immer einiges zu berichten. Schade das die BSDs auch für heise immer noch Exoten sind....

So, hier aber die Links zu den Security Advisories und Patches:
http://security.freebsd.org/advisories/FreeBSD-EN-09:05.null.asc
http://security.freebsd.org/advisories/FreeBSD-SA-09:14.devfs.asc
http://security.freebsd.org/advisories/FreeBSD-SA-09:13.pipe.asc

FreeBSD: Zero-Day-Exploit unter FreeBSD 6 und 7

Dienstag, 15. September 2009

Wie nun bekannt wurde gibt es unter FreeBSD 6.0 bis FreeBSD 6.4 und auch FreeBSD 7.2 einen 0-day-root-exploit welcher bis dato noch nicht behoben wurde. Auch ist eine offizielle Stellungnahme seites des FreeBSD Projects bis jetzt nicht bekannt.

Wie der Entdecker der Schwachstelle, Frasunek, mitteilte, hat er das FreeBSD Project bereits am 29. August 2009 darüber in Kenntnis gesetzt. Robert Watson, einer der FreeBSD Core Team member, teilte mit, dass die E-Mail "lost in a slew" ist und er davon ausgeht, dass es in Kürze ein offizielles advisory geben wird.

Bei der Schwachstelle handelt es sich um einen lokalen zero-day-exploit. Das heisst, ein Anwender muss Zugriff auf das System haben um root-Rechte zu erlangen.

Laut The Register ist Version 7.1 und später nicht betroffen, allerdings zeigt dieses Video, dass auch FreeBSD 7.2 betroffen ist.

Laut dem Entdecker der Schwachstelle ist es sehr einfach die Schwachstelle auszunutzen, welche anscheinend mit kqueue zusammenhängt.

Videos:
FreeBSD 6.x Exploit
FreeBSD 7.2 Exploit

Weitere Informationen:
The Register

UPDATE:
Wie ich eben in der Mailingliste gelesen habe, ist das FreeBSD Security Team dabei einen Patch zu testen.

Xin Li schreibt dazu:
Currently we (secteam@) are testing the correction patch and do
peer-review on the security advisory draft, the bug was found and fixed
on -HEAD and 7-STABLE before 7.1-RELEASE during some stress test but was
not recognized as a security vulnerability at that time. The exploit
code has to be executed locally, i.e. either by an untrusted local user,
or be exploited in conjunction with some remote vulnerability on
applications that allow the attacker to inject their own code.

We can not release further details about the problem at this time,
though, but I think we will likely to publish the advisory and
correction patch this patch Wednesday.


Es wird also in Kürze mit einem Patch gerechnet.

Im Interview: Daniel Seuffert bei Pofacs zu DesktopBSD

Dienstag, 15. September 2009

Nach der Sommerpause geht es bei Pofacs direkt mit BSD weiter. Diesmal ist Daniel Seuffert im Interview (mittlerweile schon Podcast Nummer 59) mit Pofacs und berichtet über DesktopBSD.

Dem Podcast kann direkt über die Internetseite von Pofacs gelauscht werden. Ein MP3 und OGG gibt es ebenfalls zum download.

Weitere Informationen:
http://www.desktopbsd.net
https://portal.bsdgroup.de/
http://de.wikipedia.org/wiki/DesktopBSD
http://de.wikipedia.org/wiki/Berkeley_Software_Distribution
http://de.wikipedia.org/wiki/ZFS_(Dateisystem)

DesktopBSD: So long, and thanks for all the fish

Dienstag, 15. September 2009

Es war in letzter Zeit ziemlich ruhig geworden um DesktopBSD, doch nun ist doch eine neue Version von DesktopBSD erschienen, DesktopBSD 1.7.

Dies wird allerdings auch die letzte Version von DesktopBSD von Peter Hofer, dem Entwickler, sein.

Zu den Änderungen gehören dabei:

FreeBSD 7.2 as stable and secure base system
KDE 3.5.10 as mature and easy-to-use desktop environment
OpenOffice.org 3.1.1 as feature-rich office suite
Pre-installed Java SE 6 environment
X.Org release 7.4 with extensive graphics hardware support
Large number of enhancements and fixes


Den Download gibt es hier.

Neben PCBSD ist DesktopBSD die wohl bekannteste und älteste Version von FreeBSD welche die Nutzung von FreeBSD für den Desktop vereinfacht. Im Gegensatz zu PCBSD wird DesktopBSD allerdings mehr oder weniger von einer Person, Peter Hofer, entwickelt. Da ein solches Projekt, um auch immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben, viel Zeit benötigt, hat Peter nun einen Schlussstrich gezogen:

This is the last and final release of the DesktopBSD project. I find myself having less and less time to spare lately and no longer desire to keep developing and maintaining this project. However, because DesktopBSD is based entirely on FreeBSD, further support for the operating system and availability of up-to-date software for DesktopBSD 1.7 is ensured.


Ob sich hier eventuell andere Entwickler finden, welche das Projekt weiterführen, ist nicht bekannt. Nutzer von DesktopBSD werden, da DesktopBSD auf FreeBSD aufsetzt, durch FreeBSD mit Updates versorgt, allerdings ist die Entwicklung, Stand heute, von DesktopBSD abgeschlossen und wird nicht weiter verfolgt.

Danke an Peter Hofer, welcher, durch die Entwicklung von DesktopBSD, FreeBSD für den Desktop besser nutzbar machte, was gerade Anfänger sehr zu schätzen wussten.


BSDCertification wird Professional

Montag, 14. September 2009

Die BSDCertification Group arbeitet im Hintergrund unermüdlich am BSDP Examen. Dieses wird, aller Voraussicht nach, im ersten Quartal 2010 erscheinen. Um das BSDP Examen zu machen bedarf es keiner BSDA Zertifizierung.

Bevor die BSDCertification Group allerdings das Examen anbieten kann, ist die Hilfe der Community gefragt. Hierbei geht es, wie schon bei den Vorbereitungen zum BSDA Examen, um eine Umfrage hinsichtlich der Themen welche beim BSDP Examen keinesfalls fehlen sollten und welche in der Community einen hohen Stellenwert haben.

Die Umfrage ist hier zu finden. Nehmt Euch bitte 20 bis 30 Minuten Zeit, je mehr an der Umfrage teilnehmen um so besser kann das BSDP Examen später ausfallen und die Forderungen der Communitiy an ein BSD Examen widerspiegeln. Danke.

Das BSDP Examen ist für BSD Sysadmins welche schon einige Jahre Erfahrung mit der Administration von BSD Systemen haben.

Sollten Fragen zur Umfrage (JTA Survey) aufkommen so kann die BSDCertification Group direkt angeschrieben werden.

Weitere Informationen:

http://www.bsdcertification.org/

http://bsdcg.blogspot.com/
http://wiki.bsdcertificationgroup.org/bsdcert/Translations
http://www.facebook.com/group.php?gid=55432547309
http://www.linkedin.com/groups?gid=1600807
http://www.linkedin.com/groups?gid=1600767

FreeBSD, das OS der bösen Kommunisten

Freitag, 15. Mai 2009

Die USA haben ihren Stealth-Bomber und Barack Obama, der "Feind" im roten Land China hingegen hat mehr als eine Milliarde Einwohner und nun auch, laut Heise, eine "Geheimwaffe" im Cyberkrieg. Nur, wie geheim ist denn diese "Geheimwaffe", dieses China-OS, genannt Kylin?

Angeblich ist es ein proprietäres Betriebssystem, welches das chinesische Militär nutzt, um so Einbrüche durch ausländische Geheimdienste zu erschweren. Aber nicht nur das es ist laut Washington Post ein "Problem" für die US Geheimdienste, auch das ein spezieller Chip in den Systemen Angriffe verhinden sollen.

Aber lassen wir die Katze aus dem Sack, Kylin OS (oder Kirin OS) scheint ein gehärtetes FreeBSD, basierend auf Version 5.3, zu sein. Die bösen bösen roten Socken nutzen also FreeBSD, dies dürfte die Hardliner in den USA wieder dazu verleiten FreeBSD gleich ganz zu verbieten, Homeland Security wird sicherlich schon die nächsten Schritte eingeleitet haben. Nur gut das FreeBSD schon tot ist.

Nach einer Analyse des Kernels kann man sicher sein das es sich hierbei um ein FreeBSD handelt.

Interessant ist das Vorgehen der Chinesen allemal. Sie härten ein schon vorhandenes OS und passen es auf ihre Bedürfnisse an. Dazu verwenden sie auch noch ein OS welches als allgemein sicher gilt. Da China hier sicherlich viel Wert auf Sicherheit legt ist es interessant das man sich hier für FreeBSD als Basis entschieden hat. Ist Linux hier keine Wahl? Schon zu weit verbreitet? Was ist mit Plan9?

Wie dem auch sei, so geheimnisvoll scheint das OS aus China nicht zu sein. Einen Vorteil gegenüber den USA haben sie sicherlich, statt Windows einzusetzen und hier die üblichen Trojaner zu sammeln, wird dies mit einem FreeBSD basierenden System wohl kaum gelingen.

Cyberkrieg China vs USA: 1:0 für China dank FreeBSD.

Zum Abschluss zaubern wir dann noch das Kaninchen aus dem Hut, Kylin gibt es anscheinend auch schon zum download.


Das bessere Debian? GNU/kFreeBSD

Dienstag, 5. Mai 2009

Vor einem Monat war zu lesen, dass es nun ein Debian mit FreeBSD Kernel gibt.
Dabei steht sicherlich die Frage des Mehrwert im Raum, bzw. welchen Sinn es hat, ein komplettes System wie FreeBSD auseinanderzureissen um den Kernel zu nutzen. Ob Blödsinn oder nicht, ob Ressourcenverschwendung oder nicht, man könnte vortrefflich diskutieren und würde nie auf einen Nenner kommen.
Auf der einen Seite sind die BSDler, welchen es sauer aufstösst den FreeBSD Kernel in mitten eines GNU Userlands zu sehen. Auf der anderen Seite gibt es viele denen es egal ist, bzw. die sich an der Schöpfungsgeschichte erfreuen.

Im Debian Wiki gibt es nun eine kleine Sammlung an Pros für GNU/kFreeBSD. Ein kurzer Auszug:

•Cleaner or more standard kernel interfaces
•Single /dev implementation via devfs, instead of the 3 discordant ways of handling /dev that Linux provides.
•OpenBSD Packet Filter (pf).
•Other nice security features, like jails.
•Support for NDIS drivers in the mainline kernel. On Linux, NdisWrapper is unlikely to make it into the mainline kernel.
•Possible support for ZFS in the mainline kernel. Due to license and patent issues, ZFS is unlikely to appear on Linux.
•Some people say that kFreeBSD has better performance and/or stability (especially in disk/filesystem areas).
•The FreeBSD kernel might support some hardware which Linux does not support and/or the FreeBSD kernel support might be better (fewer bugs).


Sieht man die Vorteile erkennt man auch gleich die Nachteile welche Debian mit Linux Kernel gegenüber GNU/kFreeBSD hat. Wobei dies hauptsächlich eine Geschmacksfrage darstellt.

Interessierte können sich auf die Mailingsliste eintragen oder den IRC channel besuchen (#gnu-kbsd IRC-Kanal auf irc.freenode.net).

Eine Hilfe zur Installation von GNU/kFreeBSD gibt es hier, ebenso ist eine Todo-Liste vorhanden mit Features die noch fehlen.

Am Anfang stand allerdings das ISO, zum download von GNU/kFreeBSD geht es hier.

Die Zukunft wird zeigen ob man bei Debian weiterhin grosse Fortschritte mit GNU/kFreeBSD macht und wie dies bei den Anwendern ankommt. Eventuell erlebt man irgendwann das Debian komplett auf den FreeBSD Kernel umschwenkt. Denkbar ist alles, man dachte auch nie das der FreeBSD einmal extrahiert wird, dass Apple auf Intel umsteigt oder Oracle SUN schluckt. Die Vergleiche hinken? Durchaus, wie jeder Vergleich, aber denkbar ist alles.


FreeBSD - hier und jetzt - 7.2 und virtuell

Montag, 4. Mai 2009

Erst vor wenigen Tagen wurde darüber berichtet, dass OpenBSD, NetBSD und DragonFlyBSD mit neuen Versionen aufwarten können. Einzig FreeBSD fehlte in der Sammlung noch um den Frühling endgültig zu versüßen.
Nun ist es also soweit, FreeBSD 7.2 steht ab sofort zum download bereit. Neben den üblichen FTP-Quellen kann FreeBSD auch seit geraumer Zeit via Bitorrent heruntergeladen werden.
Mit FreeBSD 7.2 gibt es auch eine Reihe von Änderungen:

Jail2 unterstützt nun unbegrenzt viele IPv4- und IPv6-Adressen pro Jail, auch wurden einige Tools überarbeitet was die Administration vereinfachen soll.
Interessant ist auch die Möglichkeit name-based Jails anzulegen, ohne eine IP zu vergeben und cross Plattform Jails (i386 Jail unter AMD64).

FreeBSD/AMD64 hat nun einen maximalen Kernelspeicher von 6GB (interessant für den Ressourcenfresser ZFS).


Was fehlt also noch? Nun, sicherlich das eine oder andere, wichtig wäre allerdings für viele die Möglichkeit virtuelle Maschinen auf FreeBSD zu betreiben. Sicherlich gibt es QEMU/KQEMU, aber dies wird nicht jedem zusagen und man fragt sich weiterhin warum es nichts für (Free)BSD gibt.

Nun, damit dürfte (langsam) Schluss sein. VirtualBox lässt sich an endlich auch unter FreeBSD zu funktionieren wie man diesem Beitrag entnehmen kann. Auch screenshots sind schon vorhanden. Sicherlich, die Liste der nicht funktionierenden Optionen ist noch lang, aber es scheint nun wirklich nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

BSD en masse - oder FreeBSD ist das letzte...

Donnerstag, 30. April 2009

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohl bekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
- Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist' s!
Dich hab' ich vernommen!


So sprach es einst Eduard Mörike.
Wollen wir aber das literarische Quartett hinter uns lassen und wenden uns dem dem BSD Trio zu.

Da ist zum einen DragonFlyBSD. Hier wurde das neueste Release, 2.2.1, am 27. April 2009 herausgegeben. Es gibt nicht viele Changes, interessant wäre es, ob der Fehler unter HammerFS mittlerweile gefunden und eliminiert wurde.

Zum anderen kommt NetBSD seit dem 29. April 2009 mit der Version 5.0 um die Ecke. Vor nicht allzu langer Zeit war man mit den Versionsnummern noch recht sparsam, dies dürfte allerdings der Vergangenheit angehören. Hier gab es eine Menge an Änderungen die man auf der Seite von NetBSD nachlesen kann.

Und dann war da noch OpenBSD. Wie immer eine Punktladung. Am 01.Mai 2009 (eigentlich schon am 30. April 2009) wurde OpenBSD 4.5 freigegeben. Diesmal ganz im Zeichen von Tron und dem Song "Games". Das ISO gibt es für x86 auch diesmal wieder zum download.

Fehlt nur noch FreeBSD. Hier steht man gerade bei FreeBSD 7.2-RC2, es ist also nur eine Frage der Zeit bis auch hier das neue Release erscheint.

Das Jahr fängt mit dem Frühling an, und die BSDs starten auch wieder voll durch. Es wird mal wieder ein spannendes und interessantes Jahr für die BSDs werden.


HammerFS is production ready...someway...or not...

Mittwoch, 15. April 2009

DragonFlyBSD hat sich mit dem von Matt Dillon entwickelten Dateisystem "HammerFS" wieder einen Schritt weiter von seinen Wurzeln, FreeBSD, entfernt.
Mit der DragonflyBSD Version 2.2 konnte man dann nachlesen, das HammerFS nun "irgendwie" produktionsstabil ist:

The DragonFly 2.2 release is here! The HAMMER filesystem is considered production-ready in this release; It was first released in July 2008.


Allerdings auch nur "irgendwie". Denn was ist bei einem Dateisystem schlimmer, als Daten zu "verlieren". Leider hat HammerFS dieses "Feature" aber im Angebot. Besorgniserregend auch, das bis dato noch nicht ermittelt werden konnte woran dies liegt.

Ein Einzelfall scheint es auch nicht zu sein wie man nachlesen kann.

Sicherlich arbeitet Matt mit Hochdruck an einer Lösung, denn, wie schon geschrieben, nichts ist schlimmer als die Gewissheit das die Daten nur "irgendwie" sicher sind und auch immer wieder gefunden werden können.

HammerFS ist sicherlich ein interessantes Dateisystem, die Zukunft wird zeigen ob es sich dabei ausserhalb von DragonFlyBSD durchzusetzen vermag. Der Start ging allerdings dabei ziemlich in die Hose.
Man sollte bei DragonFlyBSD eventuell in Zukunft vorsichtiger sein mit Aussagen bezüglich "produktionsstabil".

Ich wünsche Matt und DragonFlyBSD das hier schnell das Problem gefunden wird, und das man in Zukunft mit Ankündigungen etwas vorsichtiger ist.

Holzweg oder der richtige Pfad? Debian goes FreeBSD

Montag, 6. April 2009

Es gibt *BSD, Linux, viele Linux Distributionen, die alten Saurier wie AIX, HP-UX und Solaris, und dann war da noch GNU/kFreeBSD. Und ja, HURD kommt nächstes Jahr und Plan9 macht alles besser.

Wenden wir uns aber wieder Debian zu, oder FreeBSD, und eigentlich beiden.

Seit gestern ist es nun offiziell Debian gibt es für i386 und AMD64 nun auch mit FreeBSD Kernel. Der geneigte User hat nun also die Möglichkeit zwischen GNU/Linux Kernel und einem FreeBSD Kernel zu wählen.

Wozu das alles? Mir ist dies bis dato schleierhaft, ausser der technischen Verspieltheit und Ausdauer einiger Entwickler und Porter den FreeBSD Kernel aus dem FreeBSD System zu reissen und dann darauf die GNU Tools zu packen. Einen wirklichen Sinn, ausser einem "seht her, es geht", kann ich nicht erkennen. Hut ab, es geht, aber wo ist der Mehrwert?

Im Oktober 2006 wurde über das Vorhaben schon geschrieben "Markenrechtsverletzung durch Debian?" war damals der Titel. Diese scheint dann aber wohl nicht gegeben zu sein.

Etwas seltsam mutet dies alles an. Die *BSDs sind immer ein komplettes System mit Kernelland+Userland, welche in sync sein müssen. Das ist auch einer der Unterschiede zu den Linux Distributionen. Hier nimmt man den Kernel und jede Dsitribution packt ihre GNU-Sachen drumherum. Alle irgendwie anders, alle irgendwie gleich. Bei den *BSDs ist es immer ein komplettes OS.

Nun kann man darüber diskutieren ob es ein Holzweg ist den Debian hier eingeschlagen hat, allerdings könnte Debian auch auf dem richtigen Weg, alles was man bei Debian nun noch machen muss ist, das Userland durch ein BSD Userland zu ersetzten, dann hätte man ein fünftes grosses BSD. Aber es darf bezweifelt werden ob dies die Intention der Debian Etnwickler war und ist.


BSD Zertifizierung: Termine zum Vorbereitungskurs

Freitag, 27. März 2009

Immer wieder wird auf Messen und Events nach Vorbereitungskursen zur BSD Zertifizierung gefragt. Bis dato können sich Interessierte über die BSD Handbücher, einige BSDCertification Dokumente und dem BSDCertification Wiki vorbereiten.

Nun bietet devGuide.net ltd, eine Firma aus UK, eine Serie von intensiven BSDA Cert Vorbereitungskursen an.

BSD Essentials Training for Certification London
20. April - 24.April 2009

BSD Essentials Training for Certification Hamburg
04. Mai - 08.Mai 2009

BSD Essentials Training for Certification London
08.Juni - 12.Juni 2009

BSD Essentials Training for Certification Amsterdam
27.Juli - 31.Juli 2009

Ein Teil der Erlöse geht dabei an die BSDCertification Group.

Mehr Informationen sind auf der Internetseite von devguide erhältlich.

Interessierte können sich online bei der BSDCertification Group zu einer Prüfung anmelden.


BSD im Interview

Montag, 23. März 2009

Am 14. und 15. März fanden die diesjährigen Chemnitzer Linux Tage 2009 statt. Wie jedes Jahr ein toller Event auf dem man immer wieder alte Bekannte trifft.

Auch dieses Jahr war Mario Heide von pofacs wieder zugegen.

Pofacs präsentiert seit geraumer Zeit Interviews mit Menschen aus dem OpenSource-Bereich und hat diesmal einen audiollen Rundgang durch die LinuxTage zu bieten.

Mit dabei im Interview auch Daniel Seuffert (FreeBSD) und Axel S. Gruner (BSDCertification Group).

Die Interviews gibt es als mp3 oder ogg bei pofacs.

Viel Spass beim anhören.



BSD goes Twitter

Sonntag, 15. März 2009

Ja, was soll ich schreiben. Twitter, ich nutze es nicht und sehe keinen Mehrwert. Aber gut, man ist ja schliesslich offen für alles "neue" und dies machte BSD mal wieder vor.
Neben den üblichen Kontakten zu Freunden und Bekannten, gibt es bei Twitter nun auch eine Seite für BSDEvents.

Wer also auf der Suche nach einem BSD Event ist, sollte einmal bei twitter hier vorbeischauen.

Support your local BSD Group.